1253 - 1306 Graf Gerhard IV. Seine Gemahlin Elisabeth von Sayn lässt die Marien ( Stifts ) - Kirche erbauen.
1289 Gleichzeitig ein Kanonikaten- und Vikarienstift. Bis zur Reformation ( 1517 ) befinden sich 14 Altäre in der Kirche. Chor- und Stiftsherren bauen ihre Häuser in Kirchennähe neben die Bürgersitze der Ritter. Die dorthin führende Straße heißt seit jener Zeit die Pfaffengasse.
1303 - 1348 Graf Gottfried.
24.11.1329 Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Ludwig IV. zu Parma.
  Entstehung einer Ringmauer, Türme und fünf Stadttore: Mühlentor, Schaumburgertor, Lahnbrückentor, Silberfeldtor und Haintor. Diez erhält ein Stadtgericht. Die Gerichte werden auf dem Hainwasen, später Osterwasen ( Parkstraße ) abgehalten, was man "Dizzen" nennt.

Diez um 1600
 
1343 Graf Gerhard VI., Sohn Gottfrieds, wird im Kampf gegen Limburger Bürger auf der "Roten Erde", Grenze zwischen Diez und Limburg tödlich verwundet. Sein Grabmahl ist im Chor der Marienkirche. Als Entschädigung müssen die Limburger einen Hochaltar für die Kirche stiften.
1360 Das Hochwasser der Lahn spült die Lahnbrücke weg. Mit Ablaßgeldern wird sie wieder aufgebaut.
1384 Vermählung Graf Adolf von Nassau ( 1360 - 1420 ) mit Erbtochter Jutta des Grafen Gerhard VII. von Diez.
1388 Nach Gerhards Tod war Adolf dann Graf von Nassau-Diez.
Ab 1517 Reformation.